Michael A. Russ Michael A. Russ art place berlin





Michael A. Russ auf art place berlin

Michael A. Russ "THE FIRE WITHIN"
(100 x 150cm, Alu-Dibond-Silver)








Michael A. Russ auf art place berlin

Michael A. Russ "NELLA VILLA DI TAMARA",
(100 x 150cm, Alu-Dibond-Silver)








Michael A. Russ auf art place berlin

Michael A. Russ "ROSES", (100 x 150cm, Alu-Dibond-Silver)








MICHAEL A. RUSS, USA / Deutschland
"TinTones - Rough Print"



28. November - 28. Februar 2011

"Seine Einstellung zur Fotografie ist die mit den Augen eines Malers, arbeitend mit Licht. Seine Erfahrungen in Mode und Ballett ermöglichen ihm eine interessante Balance, und scheinen ihn auf ganz natürliche Weise in den Bereich des 'Filmemachens' zu weisen." - Tom Waits


New York, Paris, Hamburg, München, Los Angeles und Berlin sind die wichtigsten Stationen des Schaffens von Michael A. Russ, der als stetiger Pendler zwischen den Kontinenten seine künstlerische Ausdrucksform entwickelt hat. 40 Jahre Fotografie und Film haben ihn zum Meister seines Faches werden lassen. Am Motiv und Thema seiner Arbeit hat sich bis heute jedoch kaum etwas geändert. Es sind die Sinnlichkeit, der Reiz und die Ästhetik des weiblichen Körpers, denen er in subtil erotischen Bildern unverwechselbar und stimmungsvoll Ausdruck verleiht.

Michael A. Russ spielt in seinen spektakulären Bildkompositionen mit dem Licht und den Reflexionen des silbernen Metalls. Seine ideenreichen Positiv-/Negativ-Bilder sind Ausdruck seiner experimentellen Energie und des gekonnten Einsatzes verschiedenster fotografischer Techniken. Die Ausstellung "TinTones - Rough Print" zeigt Großformate auf Alu-Dibond-Silver.


Michael A. Russ, geb. 1945 in Berlin, kam mit 13 Jahren in die USA. Nach der Highschool in Denver/Colorado, Schauspiel- und Ballettunterricht, ersten Bühnenerfahrungen sowie drei Jahren Dienst in der US-Army, den er in Deutschland während der Zeit des 'Kalten Krieges' leistete, ging er 1965 nach New York. Ein kleines Studio am Times Square und erste Zusammenarbeiten mit den New Yorker Agenturen Wilhelmina, Ford und Zoli markierten den Anfang seiner bis heute andauernden Karriere als Fotograf und Filmemacher.

Ab dem Ende der 60er Jahre war er als Fotograf etabliert und erhielt Aufträge der großen Magazine. Er arbeitete u.a. für Esquire, GQ, Art Direction Magazin, Cosmo- politan, Playboy u.v.m. Ab 1976 arbeitete er hauptsäch- lich in Paris unter anderem für Vogue Hommes, die unter dem Titel 'Michael Russ ou la Beaute du Grain' ein umfangreiches Portfolio von ihm veröffentlichte. Neben der Arbeit in verschiedenen Filmprojekten widmete er sich intensiv der Entwicklung seiner TinTones, die von nun an seinen unverwechselbaren künstlerischen Stil prägen sollten. Es entstanden seine, in einem von ihm ent- wickelten speziellen Verfahren handkolorierten Bilder.

1981 kehrte M. A. Russ in die USA zurück. In Los Angeles war nun der Mittelpunkt seiner Arbeit. Zwar machte er auch hier Fotoserien von VIP's des Film-Business wie z.B. von Volker Schloendorff für LA Times und LA Weekly, doch die meiste Zeit widmete er seinen TinTones. Unter dem Ausstellungstitel 'Prussian Blue' zeigte Russ 1983 im China Club Los Angeles erstmals Großformate seiner handkolorierten Silbergelatineabzüge. Beeindruckt von dieser Ausstellung engagiert ihn Tom Waits für die Gestaltung des Plattencovers zu 'Swordfishtrombones' und als Co-Regisseur und Choreograph für das Musikvideo zum Song 'In the Neighbourhood'. Folgen Sie dem Link und erfahren Sie mehr dazu und über Michael A. Russ' Swordfishtrombones Cover Art >>
Es folgten 'Special Projects', wie die Mitarbeit an der Theaterproduktion TAMARA, die über mehrere Jahre großen Erfolg in Los Angeles hatte.

1986 -1995 kehrte Russ nach Deutschland zurück und arbeitete in Hamburg und München vor allem an der weiteren Entwicklung seiner TinTone Negativ/Positiv Fotografie, die u.a. in renommierten Fachzeitschriften wie Photo Technik International, W&V Art Work etc. veröffentlicht wurden. 1994 schreibt Russ das Drehbuch für den Film 'Dark Room'. David Lynch rät ihm, die Story um einen Fotografen selbst zu verfilmen. Eine künstlerische und filmtechnische Herausforderung, die M. A. Russ noch annehmen wird.

Die Jahre von 1995 -2001 sind geprägt von experimenteller Arbeit, insbesondere während zwei Jahren in Santa Fe/ New Mexico (USA), wo er sich auch mit digitalen Medien beschäftigte und seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen als Iris/Giclee Großdrucke präsentierte.
Seit 2001 pendelt Russ zwischen Berlin, Hamburg, Los Angeles und New York. Ab 2007 entstehen seine einzigartigen großformatige TinTones auf speziell gefertigtem Alu-Dibond-Silver.


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